Fairtrade Schokolade / UTZ Schokoladen / Rainforest Alliance

Fairtrade

Wußten Sie, dass Fairtrade selbst keine Waren kauft oder handelt? Das machen die (Kakao-)Produzenten und Käufer (z.B. Schokoladenhersteller) untereinander direkt. Damit sie das ganze unter dem Fairtrade Logo machen können, müssen sie dafür an Fairtrade eine jährliche Teilnahme-/Lizenzgebühr bezahlen.

Wussten Sie, dass Hersteller bereits dann das Fairtrade Siegel bekommen, wenn nur 20% der Zutaten „fair“ (Weltmarktpreis plus 5%!) gehandelt wurden? Das bedeutet, dass 80 % der Zutaten nicht Fairtrade zertifiziert sein müssen und trotzdem kann der Schokoladenhersteller das Fairtrade Logo auf seinen Produkten verwenden.

2019 war der 5%ige Aufschlag auf den Weltmarktpreis bei Kakaobohnen dann doch selbst Fairtrade zu wenig und hat Ende 2019 die Zuzahlungssumme für Käufer erhöht. Der Weltmarktpreis für Kakao beträgt aktuell ca. 1.800 bis 2.000 $ pro Tonne Kakao. Es gibt nun aktuell keine prozentuale Zuzahlung sondern eine Pauschale von 300 US-$ für 1.000 kg Bio-Kakaobohnen. Das entspricht in etwa 280 €.
Der Fairtrade-Anteil beträgt bei einer 100g Tafel Milchschokolade somit ≈ 1 Cent (vorausgesetzt 100% des Kakaos ist Fairtrade - ist es die Mindestanforderung von 20% dann liegt dieser Anteil bei € 0,002 pro 100g Tafel).

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Fairtrade

Wußten Sie, dass Fairtrade selbst keine Waren kauft oder handelt? Das machen die (Kakao-)Produzenten und Käufer (z.B. Schokoladenhersteller) untereinander direkt. Damit sie das ganze unter dem Fairtrade Logo machen können, müssen sie dafür an Fairtrade eine jährliche Teilnahme-/Lizenzgebühr bezahlen.

Wussten Sie, dass Hersteller bereits dann das Fairtrade Siegel bekommen, wenn nur 20% der Zutaten „fair“ (Weltmarktpreis plus 5%!) gehandelt wurden? Das bedeutet, dass 80 % der Zutaten nicht Fairtrade zertifiziert sein müssen und trotzdem kann der Schokoladenhersteller das Fairtrade Logo auf seinen Produkten verwenden.

2019 war der 5%ige Aufschlag auf den Weltmarktpreis bei Kakaobohnen dann doch selbst Fairtrade zu wenig und hat Ende 2019 die Zuzahlungssumme für Käufer erhöht. Der Weltmarktpreis für Kakao beträgt aktuell ca. 1.800 bis 2.000 $ pro Tonne Kakao. Es gibt nun aktuell keine prozentuale Zuzahlung sondern eine Pauschale von 300 US-$ für 1.000 kg Bio-Kakaobohnen. Das entspricht in etwa 280 €.
Der Fairtrade-Anteil beträgt bei einer 100g Tafel Milchschokolade somit ≈ 1 Cent (vorausgesetzt 100% des Kakaos ist Fairtrade - ist es die Mindestanforderung von 20% dann liegt dieser Anteil bei € 0,002 pro 100g Tafel).

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70% Raw Chocolate aus Arriba Nacional Kakaobohnen
Inhalt 50 g (11,00 € * / 100 g)
5,50 € *
Manabi 65% Cacao aus Arriba Nacional Bohnen
Inhalt 50 g (9,00 € * / 100 g)
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Almond Salted Caramel Chocolate Truffels - Mandel Trüffel mit gesalzenem Karamell Almond Salted Caramel Chocolate Truffels - Mandel Trüffel mit gesalzenem Karamell
8 handgefertigte Schokoladentrüffel - glutenfrei, vegan, milchfrei - BIO
Inhalt 92 g (10,65 € * / 100 g)
9,80 € *
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Inhalt 250 g
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5,90 € *
Kinako - japanische Vollmilchschokolade mit geröstetem Sojabohnenpulver Kinako - japanische Vollmilchschokolade mit geröstetem Sojabohnenpulver
Inhalt 75 g (7,87 € * / 100 g)
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Yuzu-Shichimi Zartbitterschokolade mit Gewürzen Yuzu-Shichimi Zartbitterschokolade mit Gewürzen
Inhalt 75 g (7,87 € * / 100 g)
5,90 € *

"Wenn der Fairtrade Anteil nur € 0,01 pro Tafel beträgt, warum ist die Schokolade dann teurer?"

Das liegt z.B. an den nicht unerheblichen jährlichen Lizenzgebühren, die der Produzent (z.B. der Kakaobauer - ja auch der; obwohl der ja unterstützt werden soll) und Kakaobohnen-Käufer (Schokoladenhersteller) an die Fairtrade Dachorganisation "TransFair" zahlen müssen. Dazu kommen "Kontrollgebühren" die an die von TransFair vorgeschriebene Kontrollorganisation namens "FloCert" zu zahlen sind. Nicht zu vernachlässigen ist der nicht unerhebliche administrative Aufwand für Produzenten und Käufer.

Übrigens: wenn sich kein Käufer für den Fairtrade-Kakao findet, wird der Kakao auf dem Weltmarkt zum Weltmarktpreis verkauft. Fairtrade gibt keine Abnahmegarantie. Trotzdem muss der Kakaobauer die jährlichen Gebühren an Fairtrade bzw. TransFair bezahlen.

Bekannte Schokoladenhersteller (z.B. Zotter, Peru Puro,) haben Fairtrade deshalb bereits den Rücken gekehrt oder verzichten bewußt gleich ganz auf eine Zusammenarbeit (z.B. Original Beans, Meybol,). Sie arbeiten lieber direkt mit den Kakaobauern zusammen, deren Plantagen sie persönlich kennen; oder beziehen ihre Kakaobohnen über darauf spezialisierte Händler. Aufgrund der Möglichkeiten durch das Internet und den heutigen weltweiten Reiseverbindungen ist das inzwischen für jeden einfach möglich.

Für die Verarbeitung des Kakaos nach den Wünschen des Schokoladenherstellers erhalten die Kakaobauern dann auch das Geld, von dem sie wirklich leben können. Schokoladenhersteller wie Zotter, Meybol, Original Beans, Friis-Holm, etc. zahlen dem Bauern einen garantierten Preis von aktuell 5.000 $ pro Tonne Kakao. Direkter und fairer geht‘s nicht - und das ohne Lizenzgebühren!  Wir unterstützen diese Bemühungen und kennzeichnen deshalb diese Schokoladen auf unserer Seite mit Hinweisen zu "Direct Trade" und "Direct Cacao".

Einen tieferen Einblick zu diesem Thema lesen Sie hier im Spiegel Artikel "Echt fair?" u.a. mit Meybol Cacao
 

Rainforest Alliance & UTZ

Auch UTZ und Rainforest Alliance (jetzt fusioniert) betreiben ein Zertifizierungssiegel. Auch sie kaufen oder handeln keine Waren. Kakaobauern können mit den Siegeln werben, wenn sie sich an deren Schulungen beteiligen (und ggf. dafür bezahlen). Ob die Bauern die in den Schulungen vermittelten Inhalte, z.B. zur Produktionssteigerung oder zur Vermeidung von Kinderarbeit auch umsetzen, bleibt ihnen überlassen und wird nicht nachhaltig kontrolliert. Finanzielle Unterstützung an die Bauern gibt es auch nicht.

Stiftung Warentest bescheinigt diesen Siegeln im Test nur eine „mittlere Aussagekraft“ und den „geringsten Anspruch“ !

Fazit:

Wenn Sie ein Fairtrade Produkt oder Produkte mit UTZ Label nur aufgrund der Logos kaufen (weil Sie vielleicht denken, Sie tun etwas Gutes) zahlen Sie möglicherweise unnötig viel Geld, denn Sie bezahlen für ein Lizenzsystem: den Zertifizierungsaufwand, die Zertifizierungsfirmen und der Bürokratie-Aufwand. Die wollen ja bezahlt werden. Die Bauern in den Ursprungsländern haben - anders als es suggeriert wird - finanziell wenig bis nichts davon.

Kundenservice 0511 - 78 09 43 70 Montag - Freitag 10-18 Uhr